FAQ rund um den Wein
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Was bedeutet die Abkürzung QbA?
Es ist ein Qualitätssiegel für Weine und bedeutet: Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete – meist als QbA auf den Flaschenetiketten abgekürzt.
Die für diesen Qualitätswein benutzten Trauben müssen aus ein und demselben Anbaugebiet stammen und einen für die jeweilige Rebsorte speziellen Reifegrad besitzen. Außerdem werden für diese Weine nur zugelassene Rebsorten verwendet.
Was verbirgt sich hinter der Sachsenkeule – oder auch Sachsenflasche?
Die sogenannte Sachsenkeule ist eine besondere Flaschenform, die zu Beginn des 19. Jh. als Besonderheit einiger Sächsischer Winzer auf den Markt kam. Da sie wegen ihrer Keulenform jedoch kompliziert zu transportieren und sehr bruchanfällig war, wurde sie bald nicht mehr genutzt und geriet in Vergessenheit.
Erst anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen besann man sich dieser originellen Besonderheit, so dass die Sachsenkeule heute wieder für besondere Abfüllungen genutzt wird und bei Sammlern und Liebhabern sehr gefragt ist.
Was ist ein Tresterbrand?
Ein Tresterbrand wird aus den Rückständen der Weinmaische – dem Trester – destilliert. So entsteht eine äußerst schmackhafte Spirituose. Sehr bekannt unter den Tresterbränden ist der Grappa.
Goldriesling – eine Rarität von Sachsens Weinbauern
Goldriesling wird in keinem anderen Weinanbaugebiet in nennenswerter Menge angebaut. Diese Rebsorte treibt im Frühjahr erst spät aus, so dass Frühjahrsfrost den Pflanzen kaum schaden kann. Die Traube reift schnell – kann so bereits vor dem Müller-Thurgau gelesen werden.
Die Kreuzung zwischen Riesling und Courtellier wird seit 1913 im Elbtal angebaut – erstmals tauchte sie 1893 im Elsass auf.
Der leichte, hellgelbe und feinwürzige Wein mit einer Note Muskat ist ideal für laue Sommerabende und eignet sich als Begleitung für leichte Speisen.