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Weinbau Saale-Unstrut

Das Weinanbaugebiet Saale-Unstrut

Geschichte zum Weinanbaugebiet Saale-Unstrut

Terrassenanlagen für den Weinanbau im Gebiet Saale und Unstrut

Foto: Sabine C. Bauer

Der Weinbau an den Flüssen Saale und Unstrut wird erstmals im Jahr 998 urkundlich belegt. Kaiser Otto III. schenkte nach diesem Dokument dem Kloster Memleben sieben Orte mit allem Land und Gut. Dazu gehörten auch Weinberge. Es ist aber davon auszugehen, dass schon einige Zeit davor der Weinbau in großen Teilen Thüringens betrieben wurde. Nachweis-
lich waren es vor allem die Klöster, die den Weinbau förderten. Der Wein war zu dieser Zeit nicht nur Privileg, sondern auch Ernährungsgrundlage der Bevölke-
rung, denn Trinkwasser war knapp und nicht haltbar.

Die Weinanbaufläche soll zu Beginn des 16. Jahrhunderts bis zu 10.000 ha betragen haben - eine unvorstellbare Blüte der Weinkultur.

Rebsorten im Weinanbaugebiet Saale – Unstrut

Weißweine

Rotweine

Müller-Thurgau 19 % Dornfelder 7,13 %
Weißburgunder 11,74 % Portugieser 7,01 %
Silvaner 8,87 % Spätburgunder 4,05 %
Riesling 7,40 % Blauer Zweigelt 2,88 %
Kerner 6,51 % Regent 2,50 %
Bacchus 4,58 % Lemberger 1,10 %
Traminer 4,43 % Cabernet Dorsa 0,42 %
Grauburgunder 4,40 % André 0,39 %
Gutdedel 3,74 % Cabernet Mitos 0,27 %
Kernling 0,78 % Frühburgunder 0,20 %
Scheurebe 0,60 % Acolon 0,08 %
Ortega 0,57 % Schwarzriesling 0,05 %
Faberrebe 0,22 % Domina 0,03 %
Morio Muskat 0,17 % Dunkelfelder 0,02 %
Hölder 0,13 % Saphira
Muskateller 0,10 % Neuzüchtungen/Sonstige 0,27 %
Auxerrois 0,08 %
Savignon blanc 0,06 %
Elbling 0,05 %
Chardonnay 0,02 %
Neuzüchtungen/Sonstige 0,15 %