Sächsische Vinothek

An der Frauenkirche 13

Salzgasse 2

01067 Dresden

Telefon: 0351.4845200

Fax: 0351.4845201


Öffnungszeiten:

Mo - Sa: 11 Uhr bis 19 Uhr

So: 12 Uhr - 19 Uhr

Weinanbaugebiet Sachsen

entlang der Sächsischen Weinstraße

Das bezaubernde Weinanbaugebiet an der Elbe kann mit einigen Superlativen aufwarten. Es ist das nordöstlichste in Europa und mit ca. 470 ha auch eines der kleinsten in Deutschland.

Die jahrhundertealte Tradition prägte das Erscheinungsbild der Landschaft entlang der Weinstraße von Pirna bis Diesbar-Seußlitz bei Meißen entscheidend. Immer wieder steht man vor aufgerebten Hängen, prächtigen historischen Bauten und findet urige Winzerstuben in idyllischen Dörfern. Gerade dieses Zusammenspiel von Architektur, Weinanbau, Landschaft und Geschichte macht dieses Gebiet so besonders und bei Einheimischen sowie Touristen sehr beliebt.

Was gibt es schöneres, als durch die Weinberge zu wandern und den Winzern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen? Natürlich: die köstlichen Traubensäfte auch zu verkosten! Ein Besuch der Gegend lohnt zu jeder Jahreszeit, aber gerade zur Weinlese im Herbst entfaltet sie ihren ganzen Charme. Die Blätter der Rebstöcke färben sich langsam herbstlich bunt, die Sonne schenkt der Erde ein paar wärmende Strahlen und die Luft ist voll vom Duft reifer Früchte.

Weinberg im HerbstDie wichtigste Rebsorte im Sächsischen Anbaugebiet ist Müller-Thurgau mit einem Anteil von knapp 20%, gefolgt von Riesling mit ca. 15% und Weißburgunder (ca. 13%).

Geringe Ansprüche an Lage und Boden sicherten der Rebe Müller-Thurgau ihren Siegeszug nach dem zweiten Weltkrieg und den Winzern eine hervorragende Qualität und Menge.

Da das Gebiet jedoch eine hohe Rebenvielfalt auszeichnet, sollen an dieser Stelle noch weitere Rebsorten wie beispielsweise Scheurebe, Elbling, Grauburgunder/Ruhländer, Spätburgunder und Kerner als kleine Auswahl der angebauten Sorten benannt werden.

spitzhaus-und-bismarckturm-in-radebeulDer wohl älteste Rebstock im Sächsischen Weinanbaugebiet ist ein Traminer. Er befindet sich auf dem Gelände des Meißner Hahnemannzentrums an einer Mauer der Klosterruine “Zum Heiligen Kreuz” und wurde zwischen 1870 und 1880 angepflanzt.
Traminer ist mit einem Anteil von ca. 7% im Gebiet vorhanden. Das ist der höchste Anteil in ganz Deutschland.
Die sehr anspruchsvolle Sorte wird in den besten Elbtallagen an warmen, nicht zu trockenen Hängen angebaut. Ihr Wein betört den Genießer mit sehr aromatischem Geschmack, am Besten zu Käse oder Süßspeisen.