Beiträge veröffentlicht in Mai 2017

Weißweine mit großem Facettenreichtum

Über die ursprüngliche Herkunft der Rebsorte wurde lange gerätselt. So verortete man ihre Wurzeln des Namens wegen im rumänischen Transsilvanien, also in Siebenbürgen, oder auch in Silvan, einer Stadt in Mittelasien. Genetische Untersuchungen bestätigen unterdesWeiterlesen »


Diese Weißweine sollten jung getrunken werden

Müller-Thurgau ist eine Weißweinsorte, die 1882 von dem Schweizer  Hermann Müller-Thurgau aus dem Schweizer Kanton Thurgau an der Forschungsanstalt Geisenheim im Rheingau gezüchtet wurde.  Lange Zeit wurde sie fälschlicherweise für eine Kreuzung von Riesling und Silvaner (daher das Synonym Rivaner – die echte Neuzüchtung aus diesen beiden Rebsorten heißt allerdings Rieslaner) gehalten. Nach erfolgreicher genetischer Analyse im Jahr 2000 handelt es sich jedoch um die Kreuzung Riesling mit Madeleine royale. Am Gaumen besticht er mit Leichtigkeit und einer milden Säure, denn Müller-Thurgau ist fast immer ein Schoppenwein, häufig auch im Alkohol leicht. Weiterlesen »


Der kleine Verwandte des Rieslings

Die weiße Rebsorte Kerner kann in allen Qualitätsstufen ausgebaut werden. So gibt es den kernigen Schoppenwein genauso wie die langanahaltende feinfruchtige Spätlese oder edelsüße Auslese. Teilweise werden die Trauben auch zu würzigen Schaumweinen versektet. Die Züchtung der Rebsorte geht auf das Wirken des württembergischen Züchters August Herold im Jahr 1929 zurück. Vor der heutigen Bezeichnung sprach man daher auch vom „weißen Herold“. Schließlich erhielt die Rebsorte den Namen Kerner – bezugnehmend auf den Weinsberger Poeten und Oberamtsarzt Justinus Kerner (1786-1862). Die Rebsorte Kerner ist eine Trollinger x Riesling-Kreuzung und erhielt 1969 Sortenschutz.Weiterlesen »


Sächsische Spezialität – auch für Winzersekte und Tresterbrände

Korrekte Bezeichnung: Weißer Traminer. Eine Rebsorte, die meistens mit dem Gewürz­tra­miner verwech­selt wird. Im Gegen­satz zu diesem besitzt sie keine rötlichen, sondern grün­liche Beeren und ergibt einen wesent­lich weniger würzigen Wein. Aus diesem Grund ist der Traminer auch im Laufe der letzten 150 Jahre immer mehr vom Gewürz­tra­miner verdrängt worden. Seine Herkunft ist ungeklärt. Vom berühmten Elsässer Reben­for­scher Oberlin wurde vermutet , dass der Traminer aus dem Dorf Tramin in Südtirol kommt. Da wird der Traminer Wein bereits um das Jahr 1000 erwähnt. Weiterlesen »


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