Wein FAQ

Neben der Form des Glases ist es bei Destillaten und Likören wichtig, dass sie in der passenden Temperatur serviert werden.

Es gibt ein paar Richtlinien, die beachtet werden können:

Je kälter das Getränk, desto weniger Geschmack – was bedeutet, dass die Fruchtaromen weniger intensiv sind und auch, dass zu dominanter Alkohol-Geschmack weniger in den Vordergrund tritt. Deswegen wird häufig bei neutralen Bränden wie Vodka oder einfachem Korn die gekühlte Form empfohlen, damit sie nicht „sprittig“ schmecken.

Werden feine Brände zu stark erwärmt, entwickeln sich mitunter (gerade bei Weinbrand) „seifige“ Noten durch eine chemische Reaktion.

Grundsätzlich entfalten sich die puren Aromen am besten bei ca. 18°C.Weiterlesen »


Was gibt es nicht alles für Dinge, um Weine „atmen zu lassen“: große Glasgefäße in breiten bauchigen Formen und sämtlichen Farben, Ausgießer mit raffinierten Finessen – und dazu oftmals die Empfehlung, den (zumeist roten) Wein von 1 Stunde bis zu 2 Tagen vor dem Genuss zu öffnen, damit der Sauerstoff die besten Aromen zur Entfaltung bringt.

Bei jüngeren, hochwertigen Tropfen kann dies durchaus zu einer Verfeinerung führen.

Genau wie auch bei weißem Wein – da wird der Vorteil des Dekantierens noch häufig unterschätzt!

Ist jedoch der Wein schon älter und über den Höhepunkt seiner Reife hinaus, birgt der Kontakt mit Sauerstoff das große Risiko des „Umkippens“ – was bedeutet, dass innerhalb von wenigen Minuten ein unangenehmer oxidativer Geschmack entsteht.Weiterlesen »


Als sortenrein gekelterter Weißwein nur noch in Sachsen zu finden

Vor mehr als 100 Jahren wurde er von Carl Pfeiffer zu uns gebracht. Ursprünglich 1893 im Elsass gekreuzt, wird er heute von 11 hiesigen Weingütern auf ca.23 ha Fläche angebaut.

Als Kreuzungspartner galt bis vor kurzem neben dem Riesling die Sorte Courtillier musqué prècoce. Inzwischen ergaben jedoch die jüngsten Analysen, dass es der Frühe Gelbe Malinger gewesen ist.Weiterlesen »


Tresterbrände werden aus den Rückständen der Weinmaische – dem Trester – destilliert. So entsteht eine äußerst schmackhafte Spirituose.

Der Grappa

ist ein sehr bekannter Tresterbrand.


Die sogenannte Sachsenkeule

… ist eine besondere Flaschenform, die zu Beginn des 19. Jh. als Besonderheit einiger Sächsischer Winzer auf den Markt kam. Da sie wegen ihrer Keulenform jedoch kompliziert zu transportieren und sehr bruchanfällig war, wurde sie bald nicht mehr genutzt und geriet in Vergessenheit.

Erst anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen besann man sich dieser originellen Besonderheit, so dass die Sachsenkeule heute wieder für besondere Abfüllungen genutzt wird und bei Sammlern und Liebhabern sehr gefragt ist.


Öffnungszeiten:

Mo – Sa 12 – 18 Uhr

25. – 26.08.2017 geschlossen

An der Frauenkirche 13
Salzgasse 2, 01067 Dresden

Telefon: 0351 – 48 45 200